Konzeption U 3

 

 

 

Konzeption U 3

 

Kinderkrippe „Bärchengruppe“ und "Mäusegruppe"

 

Kindergarten St. Michael

 

Schulstr. 9

 

87656 Germaringen

 

Telefon: 08341 66513

 

Fax: 08341 9558509

 

Email: Kiga ogerm@bistum-augsburg.de

 

Träger:

 

Kath. Kirchenstiftung

 

St. Michael

 

Pfarrgasse 2

 

87656 Germaringen

 

Rechtliche Grundlagen:

 

Siehe Kindergartenkonzeption Seite 13

 

Aufnahmealter

 

Die Bärchengruppe  nimmt Kleinkinder im Alter von 2 Monaten  bis 2 Jahren auf.

 

In der Mäusegruppe werden Kinder ab ca. 2 Jahre bis zum Wechsel in eine Kindergartengruppe aufgenommen.

 

Gruppenstruktur

 

Wir legen Wert auf eine alters.- und geschlechtsgemischte Gruppe. Die Kleineren lernen durch Beobachtung und Nachahmung sehr viel. Im Gegenzug erfahren die Größeren Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zu entwickeln.

 

Öffnungszeiten

 

Montag bis Freitag von 7.15 Uhr bis 14.30 Uhr.

 

Räumlichkeiten

 

Die Kleinkindergruppen befindet sich im sogenannten Altbau des Kindergartens in ehemaligen Gruppenzimmern.

 

Die Garderobe ist im Eingangsbereich untergebracht. Im Waschraum steht der große Wickeltisch mit Eigentumsschubladen und Wechselkleidungskisten. Der Schlafraum befindet sich jeweils neben dem Gruppenraum. Ein kleiner Mehrzweckraum kann als zusätzlicher Schlafraum oder Intensivraum genutzt werden. Die Turnhalle bietet den Krippenkindern zusätzlichen Bewegungsraum, ebenso der großzügige Garten.

 

Personal

 

Eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin arbeiten zusammen mit einer Praktikatin in der Krippe.

 

Das Bild vom Kind - Grundverständnis unserer Arbeit

 

Das Kind ist eine unverwechselbare, einmalige Individualität mit eigenem Lebensschicksal.

 

Es zeigt uns, was es braucht. Hierfür ist es notwendig, sich dem Kind innerlich

 

voll zuzuwenden, seine individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.

 

Ihm Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit entgegen zubringen und

 

ihm zu vertrauen.

 

Eingewöhnung

 

Nach einem Anmeldegespräch und allgemeinem Informationsabend erhalten die Eltern nach der Zusage ihres Krippenplatzes eine Einladung zu einem Kennenlernabend. Hier werden die verschiedenen Schritte der Eingewöhnungsphase besprochen. Die Individualität jedes Kindes steht dabei im Vordergrund.

 

Erster Tag: Die Eltern besichtigen mit ihrem Kind den Gruppenraum und haben die Möglichkeit die Kinder, Spielmaterial und den Tagesablauf zu besichtigen. Jedoch sollte der Aufenthalt nicht zu lange sein, um das Kind nicht zu überfordern.

 

Zweiter Tag: Die Bezugserzieherin versucht behutsam mit dem Kind Kontakt aufzunehmen. Der Besuch ist auch an diesem Tag zeitlich begrenzt um eine Überforderung zu vermeiden.

 

Dritter Tag: Wir versuchen den Kontakt zu dem Kind zu intensivieren und begleiten die Eltern z. B. beim wickeln. Hierbei können wir uns nach Besonderheiten und Gewohnheiten bei diesem Ritual, das ja sehr intim ist, erkundigen.

 

Vierter Tag: Die Eltern versuchen sich allmählich zurückzuziehen. Sie können nach Absprache mit uns den Raum für einen kleinen Moment verlassen, je nachdem wie sich das Kind im Vorfeld verhalten hat.

 

Fünfter Tag: Ist die Trennung von den Eltern positiv verlaufen, wird die Zeit in der die Kinder in unserer Obhut gelassen werden täglich gesteigert. Kinder denen der Trennungsschmerz zu groß wird, bei ihnen wird weiterhin an einer intensiveren Beziehung gearbeitet. Wichtig ist uns dabei eine gute und offene Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Tagesablauf

 

Der Tagesablauf ist geprägt mit Ritualen, die den Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben. Wir orientieren unseren Tagesablauf aber auch nach den individuellen Schlafgewohnheiten, besonders der kleineren Kinder.

 

Bringzeit ist bis 9.00 Uhr. Während dieser Zeit besteht die Möglichkeit zu kurzen Tür.- und Angelgesprächen (Besonderheiten, z. B. Schlechte Nacht, Zahnungsschmerzen …)

 

Sind alle Kinder angekommen beginnen wir mit unseren Begrüßungslied im Morgenkreis. Es folgen z.B. Fingerspiele, Bewegungsspiele, Bilderbücher …)

 

Nach dem gemeinsamen Händewaschen und einem Essensspruch beginnen wir mit dem Essen. An unserer langen Tafel haben alle Kinder genügend Platz und soweit wie möglich dürfen alle selbständig essen. Kleinere werden natürlich gefüttert oder erhalten die notwendige Unterstützung und Ermutigung zum selbständigen Essen.

 

Die Kinder müssen nicht so lange sitzen bleiben bis alle Kinder fertig sind, da das Tempo sehr unterschiedlich ist und manche Kinder viel Zeit beanspruchen.

 

Die anschließende Freispielzeit ist uns sehr wichtig. Die Kinder können sich Spielmaterial, Spielpartner und Spielzeitraum selbständig aussuchen. Gerade in dieser Zeit sind die Erfahrungen und Beobachtungen die sie im Umgang mit den anderen Kindern machen enorm wichtig für die soziale Entwicklung.

 

Zusätzliche Freispielangebote werden von uns je nach Zeitplan angeboten. (Kneten, Malen mit Wasserfarben ect.) Das Freispiel biete Zeit zur individuellen Förderung und Beobachtung.

 

Die pflegerischen Tätigkeiten (Wickeln) fallen ebenso in die Freispielzeit. Jedes Kind erhält nach Bedarf bis spätestens 11 Uhr eine frische Windel oder wird von uns schlafen gelegt.

 

Je nach Witterung gehen wir mit unseren Kindern spazieren oder in den Garten. Für Spazierfahrten stehen uns zwei Kinderbusse zur Verfügung.

 

Ab 11 Uhr beginnen wir das Mittagessen vorzubereiten. Die Kleineren werden zu Beginn gefüttert, ehe alle anderen Kinder wieder gemeinsam an der Tafel das Essen zu sich nehmen. Zuvor jedoch werden die Hände gewaschen und gemeinsam gebetet. Um 11.45 Uhr beginnt für alle Kinder, die nicht bis 14 Uhr bleiben, die Abholzeit. Für die verbleibenden beginnt die Mittagsruhe. Die Krippe schließt um 14 Uhr.

 

Übergang von der Krippe zur Kita:

 

Nachdem die Gruppeneinteilung unter Berücksichtigung der Gruppenwünsche erfolgt ist dürfen die Kinder ihre zukünftige Gruppe besuchen. Sie werden von der Erzieherin abgeholt und verbringen ca. 2 Stunden in der Gruppe. Die Kinder kennen die Betreuerinnen außerdem von dem Zusammentreffen im Garten oder gemeinsamen Veranstaltungen.

 

Rituale und Regeln

 

Rituale geben den Kindern Sicherheit die sie stärken und sie ihre Fähigkeiten besser entfalten lassen:

 

Geregelter Tagesablauf

 

Täglicher Morgenkreis ( Begrüßungslied, Zählen der Kinder, usw)

 

Gemeinsame Mahlzeiten ( Brotzeiten, Mittagessen)

 

Körperpflege ( Windeln wechseln, Händewaschen vor dem Essen)

 

Allgemeine Anforderungen

 

Eine sichere Beziehung ist die Basis unseren Alltags wissbegierig und spielerisch zu erkunden, neue Dinge zusehen und auszuprobieren.

 

Der Pflegebereich, der in diesem Alter noch sehr viel Zeit beansprucht, sollte einfühlsam, liebevoll und in Ruhe ausgeübt werden.

 

Gewickelt werden die Kinder nach Bedarf, spätestens gegen 11 Uhr erhalten alle noch nicht gewickelten Kinder eine frische Windel.

 

Größere Kinder benutzen das "Töpfchen" oder die Toilette. In Absprache mit den Eltern unterstützen wir die Kinder beim "sauber" werden. Der Zeitpunkt sollte nicht zu früh sein. Eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Eltern ist dabei sehr hilfreich.

 

Schlafen und Ruhe

 

Kinder unter drei Jahren brauchen im Tagesablauf Ruhe und Entspannungsphasen, sowie die Möglichkeit zu ungestörten Schlaf. Je nach Alter und Persönlichkeit des Kindes ist das Schlafbedürfnis unterschiedlich. Feste Schlafenszeiten geben dem Tag eine Struktur und bieten den Kindern Orientierung. Bei uns werden die Kinder dazu hingeführt nach dem Essen zu schlafen. In der Regel gewöhnen sich die Kinder schnell an den vorgegebenen immer wiederkehrenden Rhythmus. Es ist uns auch wichtig dass alle Kinder – neben den festen Zeiten- dann schlafen und ruhen können, wenn es das Bedürfnis danach hat.

 

Die Eltern sollen die Schlafsachen, z.B. Schlafsack, Schnuller; Kuscheltier usw. mitbringen damit das Kind sich vertraut fühlt und entspannt schlafen kann.

 

Den kleinen Kindern steht ein Reisebett zur Verfügung und den größeren Kindern wird ein Matratzenlager aufgebaut.

 

Krankheiten

 

Bei Auftreten von ansteckenden Erkrankungen muss das Kind telefonisch in der Einrichtung abgemeldet werden. Ein Kind sollte nach einer Krankheit (Erbrechen, Fieber, Durchfall, usw.) noch einen Tag gesund zuhause bleiben, bevor es wieder in die Krippe kommt. Durch das geschwächte Immunsystem ist die Gefahr durch eine erneute Ansteckung erhöht. Außerdem können auch andere Kinder und Erzieher angesteckt werden. Medikamente dürfen von uns nur verabreicht werden, wenn eine Bescheinigung vom Arzt mit der genauen Dosierungsanleitung vorliegt.

 

Schwerpunkte

 

Bewegung

 

Der Gruppenraum ist einfach strukturiert das heißt, dass die Kinder viel Platz und Freiheiten haben. Ständig wechselnde Angebote (Schaukel/Kissen) fördern den Bewegungsdrang, Koordination und Motorik. In unserem großen Garten mit Trampolin, unterstützt die Kinder in ihrem täglichen Bewegungsbedarf.

 

Essen

 

Da unsere gesamte Einrichtung bei Tigerkids mitmacht achten wir auch sehr auf gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. Als kleine zwischen Mahlzeit bieten wir einen Obst-und Gemüseteller an. Die Eltern bringen im Wechsel einen Korb mit verschiedenen Obst und Gemüsesorten mit. Das Obst und Gemüse wird von uns täglich frisch aufgeschnitten.

 

Selbständigkeit und Selbstvertrauen

 

Bereits bei ganz kleinen Kindern können wir ihren Wunsch und ihren Drang nach Selbständigkeit verspüren. Für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist es bedeutend, sein Selbstbewusstsein durch Anerkennung seiner Individualität zu stärken

 

und ihm wertungsfrei zu begegnen. Wir respektieren und achten jedes Kind und bringen ihm Wertschätzung entgegen und unterstützen seine Stärken.

 

Die Sprache und ihre Förderung

 

Die ersten Lebensjahre spielen in der Sprachentwicklung eine wichtige Rolle. Das Kleinkind hat eine angeborene Bereitschaft Sprache zu erlernen.

 

Eine wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber, die sich auch in Sprache ausdrückt, ist die beste Grundlage für eine gelingende Sprachentwicklung. Durch das

 

Singen von Liedern, Fingerspiele, Bilderbuchbetrachtungen und das regelmäßige Vorlesen von Büchern unterstützen wir die sprachliche Entwicklung in besonderem Maße. Mit dem Kind sprechen, ihm zuhören und ihm antworten gehört zu der besten Sprachförderung.

 

Mathematische Bildung

 

Schon die Kinder unter 3 kennen Begrifflichkeiten wie Menge

 

(groß, klein, viel, wenig), verschiedene Formen usw., und gehen damit

 

spielerisch um. Wir unterstützen und fördern die Kinder in ihrem

 

Wissensdrang viele Dinge kennen zu lernen.

 

In der Kinderkrippe fördern wir mathematische Bildung durch:

 

- im alltäglichen Spiel sprachlich formulieren (da liegen zwei Bücher, eine

 

Tasse und noch eine Tasse sind zwei Tassen, drei Kinder spielen Ball.......)

 

- Formenpuzzle

 

- Zählen bei verschiedenen Tätigkeiten (Finger abzählen, Kinder zählen,

 

Spielsachen sortieren usw.

 

- Ketten fädeln

 

- das Vorwärts- und Rückwärtsgehen, Klettern sind Vorstufen des

 

Zusammenzählens und Abziehens.

 

- Kleine Becher in große Becher stellen

 

- Von einem Becher in den anderen Becher etwas schütten (Schüttübungen)

 

- Geometrische Formen erklären

 

- Viel, wenig, gleichviel mit alltäglichen Dingen erklären....................

 

Musikalische Erziehung

 

Kinder haben Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen in ihrer

 

Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren sowie die

 

Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen. Die Vielfalt der

 

Sinneswahrnehmungen durch das „Spiel mit Musik“ bieten in den ersten

 

Lebensjahren grundlegende Anregungen. Der aktive Umgang mit Musik

 

fordert und fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Musizieren ist für

 

die Kinder eine Möglichkeit sich selbst darzustellen und Gefühle sowie

 

Stimmungen zum Ausdruck zu bringen.

 

In der Kinderkrippe fördern wir musikalische Erziehung durch

 

- Lieder singen

 

- Kreis- und Fingerspiele

 

- Musizieren mit Musikinstrumenten

 

- Kniereiterspiele

 

- Anhören von CDs

 

- Singspiele

 

- Musikmachen mit Alltagsmaterialien

 

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

 

Kreativität

 

Ästhetische Bildung ist vor allem die Bildung von sinnlicher Wahrnehmung und

 

Kreativität. Ästhetische Bildung stellt die Erfahrungen mit allen Sinnen in den

 

Mittelpunkt. Im kreativ-gestalterischen Bereich bieten wir in unserer

 

Einrichtung genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize, bei denen die

 

Kinder Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen können.

 

In der Kinderkrippe fördern wir ästhetische Bildung und Erziehung durch:

 

- Bereitstellen verschiedenster Materialien (Papier, Wasserfarben,

 

Wachsmalkreiden, Naturmaterialien, „wertloses Material“, Kleister,

 

Knete…

 

- Tast – und Fühlspiele

 

- auf alles „Schöne“ aufmerksam machen und nahe bringen

 

- eine schöne Atmosphäre in den Räumen schaffen, die Kinder daran

 

teilhaben lassen, Ideen der Kinder aufgreifen.

 

- Verknüpfung von Farbe und Musik – Malen nach Musik...

 

Elternarbeit

 

Folgende Veranstaltungen können die Krippeneltern in Anspruch nehmen:

 

• allgemeiner Informationsabend mit Vorstellung der gesamten Kita

 

• Aufnahmegespräch mit der Kitaleitung

 

• Kennenlernabend

 

• Elternstammtische

 

• Mithilfe bei Second Hand, Veranstaltungen, Weihnachtsmarkt

 

• Elternbeirat

 

• Sommerfest

 

• gruppeninternes Abschlussfest

 

• nach Bedarf und Wunsch Elterngespräche

 

Beobachtung und Dokumentation:

 

Bei Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen die uns im täglichen Umgang mit den Kindern auffallen, werden die Eltern sofort informiert. Weiterlaufende Maßnahmen werden mit den Eltern besprochen.

 

Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung:

 

Die Elternbefragung wird 1 x jährlich durchgeführt und in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat ausgewertet.

 

Die Erzieherin nimmt 2x jährlich am Gesprächskreis Krippe „Allgäu“ teil.

 

Für zusätzliche Fortbildungen steht jedem ein gewisser Betrag zu Verfügung. Hier können wir frei entscheiden an welchen Fortbildungen wir teilnehmen möchten.

 

Eine besondere Qualifikation des Personals ist keine Voraussetzung.

 

Schutzauftrag:

 

Siehe Kindergartenkonzeption Seite 39

 

 

 

Konzeption U 3

 

 

 

Konzeption U 3

 

Kinderkrippe „Bärchengruppe“ und "Mäusegruppe"

 

Kindergarten St. Michael

 

Schulstr. 9

 

87656 Germaringen

 

Telefon: 08341 66513

 

Fax: 08341 9558509

 

Email: Kiga ogerm@bistum-augsburg.de

 

Träger:

 

Kath. Kirchenstiftung

 

St. Michael

 

Pfarrgasse 2

 

87656 Germaringen

 

Rechtliche Grundlagen:

 

Siehe Kindergartenkonzeption Seite 13

 

Aufnahmealter

 

Die Bärchengruppe  nimmt Kleinkinder im Alter von 2 Monaten  bis 2 Jahren auf.

 

In der Mäusegruppe werden Kinder ab ca. 2 Jahre bis zum Wechsel in eine Kindergartengruppe aufgenommen.

 

Gruppenstruktur

 

Wir legen Wert auf eine alters.- und geschlechtsgemischte Gruppe. Die Kleineren lernen durch Beobachtung und Nachahmung sehr viel. Im Gegenzug erfahren die Größeren Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zu entwickeln.

 

Öffnungszeiten

 

Montag bis Freitag von 7.15 Uhr bis 14.30 Uhr.

 

Räumlichkeiten

 

Die Kleinkindergruppen befindet sich im sogenannten Altbau des Kindergartens in ehemaligen Gruppenzimmern.

 

Die Garderobe ist im Eingangsbereich untergebracht. Im Waschraum steht der große Wickeltisch mit Eigentumsschubladen und Wechselkleidungskisten. Der Schlafraum befindet sich jeweils neben dem Gruppenraum. Ein kleiner Mehrzweckraum kann als zusätzlicher Schlafraum oder Intensivraum genutzt werden. Die Turnhalle bietet den Krippenkindern zusätzlichen Bewegungsraum, ebenso der großzügige Garten.

 

Personal

 

Eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin arbeiten zusammen mit einer Praktikatin in der Krippe.

 

Das Bild vom Kind - Grundverständnis unserer Arbeit

 

Das Kind ist eine unverwechselbare, einmalige Individualität mit eigenem Lebensschicksal.

 

Es zeigt uns, was es braucht. Hierfür ist es notwendig, sich dem Kind innerlich

 

voll zuzuwenden, seine individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen.

 

Ihm Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit entgegen zubringen und

 

ihm zu vertrauen.

 

Eingewöhnung

 

Nach einem Anmeldegespräch und allgemeinem Informationsabend erhalten die Eltern nach der Zusage ihres Krippenplatzes eine Einladung zu einem Kennenlernabend. Hier werden die verschiedenen Schritte der Eingewöhnungsphase besprochen. Die Individualität jedes Kindes steht dabei im Vordergrund.

 

Erster Tag: Die Eltern besichtigen mit ihrem Kind den Gruppenraum und haben die Möglichkeit die Kinder, Spielmaterial und den Tagesablauf zu besichtigen. Jedoch sollte der Aufenthalt nicht zu lange sein, um das Kind nicht zu überfordern.

 

Zweiter Tag: Die Bezugserzieherin versucht behutsam mit dem Kind Kontakt aufzunehmen. Der Besuch ist auch an diesem Tag zeitlich begrenzt um eine Überforderung zu vermeiden.

 

Dritter Tag: Wir versuchen den Kontakt zu dem Kind zu intensivieren und begleiten die Eltern z. B. beim wickeln. Hierbei können wir uns nach Besonderheiten und Gewohnheiten bei diesem Ritual, das ja sehr intim ist, erkundigen.

 

Vierter Tag: Die Eltern versuchen sich allmählich zurückzuziehen. Sie können nach Absprache mit uns den Raum für einen kleinen Moment verlassen, je nachdem wie sich das Kind im Vorfeld verhalten hat.

 

Fünfter Tag: Ist die Trennung von den Eltern positiv verlaufen, wird die Zeit in der die Kinder in unserer Obhut gelassen werden täglich gesteigert. Kinder denen der Trennungsschmerz zu groß wird, bei ihnen wird weiterhin an einer intensiveren Beziehung gearbeitet. Wichtig ist uns dabei eine gute und offene Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Tagesablauf

 

Der Tagesablauf ist geprägt mit Ritualen, die den Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben. Wir orientieren unseren Tagesablauf aber auch nach den individuellen Schlafgewohnheiten, besonders der kleineren Kinder.

 

Bringzeit ist bis 9.00 Uhr. Während dieser Zeit besteht die Möglichkeit zu kurzen Tür.- und Angelgesprächen (Besonderheiten, z. B. Schlechte Nacht, Zahnungsschmerzen …)

 

Sind alle Kinder angekommen beginnen wir mit unseren Begrüßungslied im Morgenkreis. Es folgen z.B. Fingerspiele, Bewegungsspiele, Bilderbücher …)

 

Nach dem gemeinsamen Händewaschen und einem Essensspruch beginnen wir mit dem Essen. An unserer langen Tafel haben alle Kinder genügend Platz und soweit wie möglich dürfen alle selbständig essen. Kleinere werden natürlich gefüttert oder erhalten die notwendige Unterstützung und Ermutigung zum selbständigen Essen.

 

Die Kinder müssen nicht so lange sitzen bleiben bis alle Kinder fertig sind, da das Tempo sehr unterschiedlich ist und manche Kinder viel Zeit beanspruchen.

 

Die anschließende Freispielzeit ist uns sehr wichtig. Die Kinder können sich Spielmaterial, Spielpartner und Spielzeitraum selbständig aussuchen. Gerade in dieser Zeit sind die Erfahrungen und Beobachtungen die sie im Umgang mit den anderen Kindern machen enorm wichtig für die soziale Entwicklung.

 

Zusätzliche Freispielangebote werden von uns je nach Zeitplan angeboten. (Kneten, Malen mit Wasserfarben ect.) Das Freispiel biete Zeit zur individuellen Förderung und Beobachtung.

 

Die pflegerischen Tätigkeiten (Wickeln) fallen ebenso in die Freispielzeit. Jedes Kind erhält nach Bedarf bis spätestens 11 Uhr eine frische Windel oder wird von uns schlafen gelegt.

 

Je nach Witterung gehen wir mit unseren Kindern spazieren oder in den Garten. Für Spazierfahrten stehen uns zwei Kinderbusse zur Verfügung.

 

Ab 11 Uhr beginnen wir das Mittagessen vorzubereiten. Die Kleineren werden zu Beginn gefüttert, ehe alle anderen Kinder wieder gemeinsam an der Tafel das Essen zu sich nehmen. Zuvor jedoch werden die Hände gewaschen und gemeinsam gebetet. Um 11.45 Uhr beginnt für alle Kinder, die nicht bis 14 Uhr bleiben, die Abholzeit. Für die verbleibenden beginnt die Mittagsruhe. Die Krippe schließt um 14 Uhr.

 

Übergang von der Krippe zur Kita:

 

Nachdem die Gruppeneinteilung unter Berücksichtigung der Gruppenwünsche erfolgt ist dürfen die Kinder ihre zukünftige Gruppe besuchen. Sie werden von der Erzieherin abgeholt und verbringen ca. 2 Stunden in der Gruppe. Die Kinder kennen die Betreuerinnen außerdem von dem Zusammentreffen im Garten oder gemeinsamen Veranstaltungen.

 

Rituale und Regeln

 

Rituale geben den Kindern Sicherheit die sie stärken und sie ihre Fähigkeiten besser entfalten lassen:

 

Geregelter Tagesablauf

 

Täglicher Morgenkreis ( Begrüßungslied, Zählen der Kinder, usw)

 

Gemeinsame Mahlzeiten ( Brotzeiten, Mittagessen)

 

Körperpflege ( Windeln wechseln, Händewaschen vor dem Essen)

 

Allgemeine Anforderungen

 

Eine sichere Beziehung ist die Basis unseren Alltags wissbegierig und spielerisch zu erkunden, neue Dinge zusehen und auszuprobieren.

 

Der Pflegebereich, der in diesem Alter noch sehr viel Zeit beansprucht, sollte einfühlsam, liebevoll und in Ruhe ausgeübt werden.

 

Gewickelt werden die Kinder nach Bedarf, spätestens gegen 11 Uhr erhalten alle noch nicht gewickelten Kinder eine frische Windel.

 

Größere Kinder benutzen das "Töpfchen" oder die Toilette. In Absprache mit den Eltern unterstützen wir die Kinder beim "sauber" werden. Der Zeitpunkt sollte nicht zu früh sein. Eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Eltern ist dabei sehr hilfreich.

 

Schlafen und Ruhe

 

Kinder unter drei Jahren brauchen im Tagesablauf Ruhe und Entspannungsphasen, sowie die Möglichkeit zu ungestörten Schlaf. Je nach Alter und Persönlichkeit des Kindes ist das Schlafbedürfnis unterschiedlich. Feste Schlafenszeiten geben dem Tag eine Struktur und bieten den Kindern Orientierung. Bei uns werden die Kinder dazu hingeführt nach dem Essen zu schlafen. In der Regel gewöhnen sich die Kinder schnell an den vorgegebenen immer wiederkehrenden Rhythmus. Es ist uns auch wichtig dass alle Kinder – neben den festen Zeiten- dann schlafen und ruhen können, wenn es das Bedürfnis danach hat.

 

Die Eltern sollen die Schlafsachen, z.B. Schlafsack, Schnuller; Kuscheltier usw. mitbringen damit das Kind sich vertraut fühlt und entspannt schlafen kann.

 

Den kleinen Kindern steht ein Reisebett zur Verfügung und den größeren Kindern wird ein Matratzenlager aufgebaut.

 

Krankheiten

 

Bei Auftreten von ansteckenden Erkrankungen muss das Kind telefonisch in der Einrichtung abgemeldet werden. Ein Kind sollte nach einer Krankheit (Erbrechen, Fieber, Durchfall, usw.) noch einen Tag gesund zuhause bleiben, bevor es wieder in die Krippe kommt. Durch das geschwächte Immunsystem ist die Gefahr durch eine erneute Ansteckung erhöht. Außerdem können auch andere Kinder und Erzieher angesteckt werden. Medikamente dürfen von uns nur verabreicht werden, wenn eine Bescheinigung vom Arzt mit der genauen Dosierungsanleitung vorliegt.

 

Schwerpunkte

 

Bewegung

 

Der Gruppenraum ist einfach strukturiert das heißt, dass die Kinder viel Platz und Freiheiten haben. Ständig wechselnde Angebote (Schaukel/Kissen) fördern den Bewegungsdrang, Koordination und Motorik. In unserem großen Garten mit Trampolin, unterstützt die Kinder in ihrem täglichen Bewegungsbedarf.

 

Essen

 

Da unsere gesamte Einrichtung bei Tigerkids mitmacht achten wir auch sehr auf gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. Als kleine zwischen Mahlzeit bieten wir einen Obst-und Gemüseteller an. Die Eltern bringen im Wechsel einen Korb mit verschiedenen Obst und Gemüsesorten mit. Das Obst und Gemüse wird von uns täglich frisch aufgeschnitten.

 

Selbständigkeit und Selbstvertrauen

 

Bereits bei ganz kleinen Kindern können wir ihren Wunsch und ihren Drang nach Selbständigkeit verspüren. Für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist es bedeutend, sein Selbstbewusstsein durch Anerkennung seiner Individualität zu stärken

 

und ihm wertungsfrei zu begegnen. Wir respektieren und achten jedes Kind und bringen ihm Wertschätzung entgegen und unterstützen seine Stärken.

 

Die Sprache und ihre Förderung

 

Die ersten Lebensjahre spielen in der Sprachentwicklung eine wichtige Rolle. Das Kleinkind hat eine angeborene Bereitschaft Sprache zu erlernen.

 

Eine wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber, die sich auch in Sprache ausdrückt, ist die beste Grundlage für eine gelingende Sprachentwicklung. Durch das

 

Singen von Liedern, Fingerspiele, Bilderbuchbetrachtungen und das regelmäßige Vorlesen von Büchern unterstützen wir die sprachliche Entwicklung in besonderem Maße. Mit dem Kind sprechen, ihm zuhören und ihm antworten gehört zu der besten Sprachförderung.

 

Mathematische Bildung

 

Schon die Kinder unter 3 kennen Begrifflichkeiten wie Menge

 

(groß, klein, viel, wenig), verschiedene Formen usw., und gehen damit

 

spielerisch um. Wir unterstützen und fördern die Kinder in ihrem

 

Wissensdrang viele Dinge kennen zu lernen.

 

In der Kinderkrippe fördern wir mathematische Bildung durch:

 

- im alltäglichen Spiel sprachlich formulieren (da liegen zwei Bücher, eine

 

Tasse und noch eine Tasse sind zwei Tassen, drei Kinder spielen Ball.......)

 

- Formenpuzzle

 

- Zählen bei verschiedenen Tätigkeiten (Finger abzählen, Kinder zählen,

 

Spielsachen sortieren usw.

 

- Ketten fädeln

 

- das Vorwärts- und Rückwärtsgehen, Klettern sind Vorstufen des

 

Zusammenzählens und Abziehens.

 

- Kleine Becher in große Becher stellen

 

- Von einem Becher in den anderen Becher etwas schütten (Schüttübungen)

 

- Geometrische Formen erklären

 

- Viel, wenig, gleichviel mit alltäglichen Dingen erklären....................

 

Musikalische Erziehung

 

Kinder haben Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen in ihrer

 

Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren sowie die

 

Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen. Die Vielfalt der

 

Sinneswahrnehmungen durch das „Spiel mit Musik“ bieten in den ersten

 

Lebensjahren grundlegende Anregungen. Der aktive Umgang mit Musik

 

fordert und fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Musizieren ist für

 

die Kinder eine Möglichkeit sich selbst darzustellen und Gefühle sowie

 

Stimmungen zum Ausdruck zu bringen.

 

In der Kinderkrippe fördern wir musikalische Erziehung durch

 

- Lieder singen

 

- Kreis- und Fingerspiele

 

- Musizieren mit Musikinstrumenten

 

- Kniereiterspiele

 

- Anhören von CDs

 

- Singspiele

 

- Musikmachen mit Alltagsmaterialien

 

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

 

Kreativität

 

Ästhetische Bildung ist vor allem die Bildung von sinnlicher Wahrnehmung und

 

Kreativität. Ästhetische Bildung stellt die Erfahrungen mit allen Sinnen in den

 

Mittelpunkt. Im kreativ-gestalterischen Bereich bieten wir in unserer

 

Einrichtung genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize, bei denen die

 

Kinder Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen können.

 

In der Kinderkrippe fördern wir ästhetische Bildung und Erziehung durch:

 

- Bereitstellen verschiedenster Materialien (Papier, Wasserfarben,

 

Wachsmalkreiden, Naturmaterialien, „wertloses Material“, Kleister,

 

Knete…

 

- Tast – und Fühlspiele

 

- auf alles „Schöne“ aufmerksam machen und nahe bringen

 

- eine schöne Atmosphäre in den Räumen schaffen, die Kinder daran

 

teilhaben lassen, Ideen der Kinder aufgreifen.

 

- Verknüpfung von Farbe und Musik – Malen nach Musik...

 

Elternarbeit

 

Folgende Veranstaltungen können die Krippeneltern in Anspruch nehmen:

 

• allgemeiner Informationsabend mit Vorstellung der gesamten Kita

 

• Aufnahmegespräch mit der Kitaleitung

 

• Kennenlernabend

 

• Elternstammtische

 

• Mithilfe bei Second Hand, Veranstaltungen, Weihnachtsmarkt

 

• Elternbeirat

 

• Sommerfest

 

• gruppeninternes Abschlussfest

 

• nach Bedarf und Wunsch Elterngespräche

 

Beobachtung und Dokumentation:

 

Bei Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen die uns im täglichen Umgang mit den Kindern auffallen, werden die Eltern sofort informiert. Weiterlaufende Maßnahmen werden mit den Eltern besprochen.

 

Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung:

 

Die Elternbefragung wird 1 x jährlich durchgeführt und in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat ausgewertet.

 

Die Erzieherin nimmt 2x jährlich am Gesprächskreis Krippe „Allgäu“ teil.

 

Für zusätzliche Fortbildungen steht jedem ein gewisser Betrag zu Verfügung. Hier können wir frei entscheiden an welchen Fortbildungen wir teilnehmen möchten.

 

Eine besondere Qualifikation des Personals ist keine Voraussetzung.

 

Schutzauftrag:

 

Siehe Kindergartenkonzeption Seite 39